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	<title>Jona Liebl</title>
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	<description>Reiseberichte /// Kolumnen /// Mixtapes</description>
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		<title>Der musikalische Rückblick 2005-2009</title>
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		<pubDate>Mon, 06 Dec 2010 19:57:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jona</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das Jahr neigt sich schon wieder dem Ende und es wäre eigentlich an der Zeit einen musikalischen Rückblick zu wagen. Der Auswahlprozess für 2010 dauert jedoch noch etwas. Da habe ich mich erstmal daran gemacht den Blick noch ein wenig weiter zurückschweifen zu lassen und nun meine manchen bereits bekannten Mixtapes für die Zeit von [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align:justify;">Das Jahr neigt sich schon wieder dem Ende und es wäre eigentlich an der Zeit einen musikalischen Rückblick zu wagen. Der Auswahlprozess für 2010 dauert jedoch noch etwas. Da habe ich mich erstmal daran gemacht den Blick noch ein wenig weiter zurückschweifen zu lassen und nun meine manchen bereits bekannten Mixtapes für die Zeit von 2005 bis 2009 virtuell verfügbar gemacht. Wie immer alle Angaben ohne Gewähr, unter dem Vorbehalt des persönlichen Geschmacks.</p>
<p style="text-align:center; font-weight:bold;">Meine persönlichen (Indie) Hits 2005 &#8211; 2009</p>
<p style="text-align: center;" style="display:block;" id="tape2009"><a href="http://jona.liebl.org/hits/indie-2009/"><img class="aligncenter size-medium wp-image-1333" title="Jonas Indie Hits 2009" src="http://jona.liebl.org/blog/wp-content/uploads/2010/12/Mixtape-Indie-Hits-2009-300x191.jpg" alt="" width="400" /></a></p>
<p style="text-align: center;" style="display:block;" id="tape2008"><a href="http://jona.liebl.org/hits/indie-2008/"><img class="aligncenter size-medium wp-image-1333" title="Jonas Indie Hits 2008" src="http://jona.liebl.org/blog/wp-content/uploads/2010/12/Mixtape-Indie-Hits-2008-300x191.jpg" alt="" width="400" /></a></p>
<p style="text-align: center;" style="display:block;" id="tape2007"><a href="http://jona.liebl.org/hits/indie-2007/"><img class="aligncenter size-medium wp-image-1333" title="Jonas Indie Hits 2007" src="http://jona.liebl.org/blog/wp-content/uploads/2010/12/Mixtape-Indie-Hits-2007-300x191.jpg" alt="" width="400" /></a></p>
<p style="text-align: center;" style="display:block;" id="tape2006"><a href="http://jona.liebl.org/hits/indie-2006/"><img class="aligncenter size-medium wp-image-1333" title="Jonas Indie Hits 2006" src="http://jona.liebl.org/blog/wp-content/uploads/2010/12/Mixtape-Indie-Hits-2006-300x191.jpg" alt="" width="400" /></a></p>
<p style="text-align: center;" style="display:block;" id="tape2005"><a href="http://jona.liebl.org/hits/indie-2005/"><img class="aligncenter size-medium wp-image-1333" title="Jonas Indie Hits 2005" src="http://jona.liebl.org/blog/wp-content/uploads/2010/12/Mixtape-Indie-Hits-2005-300x191.jpg" alt="" width="400" /></a></p>
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		<title>Intermisión: Eine linke Alternative in Peru?</title>
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		<pubDate>Fri, 19 Mar 2010 21:26:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jona</dc:creator>
				<category><![CDATA[Intermisión]]></category>
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		<description><![CDATA[In Peru stehen Wahlen an, doch obwohl diese bedeutsamen Präsidentschaftswahlen erst 2011 stattfinden, wird schon seit letztem Sommer eifrig darüber berichtet und es vergeht wirklich kein Tag, an dem nicht irgendeine Zeitung etwas dazu kommentiert. Dass diese Wahlen schon zu einem solch frühen Zeitpunkt derartige Medienpräsenz erfahren, ist wohl in erster Linie dem Phänomen des [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">In Peru stehen Wahlen an, doch obwohl diese bedeutsamen Präsidentschaftswahlen erst 2011 stattfinden, wird schon seit letztem Sommer eifrig darüber berichtet und es vergeht wirklich kein Tag, an dem nicht irgendeine Zeitung etwas dazu kommentiert. Dass diese Wahlen schon zu einem solch frühen Zeitpunkt derartige Medienpräsenz erfahren, ist wohl in erster Linie dem Phänomen des angeblichen &#8220;Linksrucks Lateinamerikas&#8221; geschuldet, das inzwischen bei jeder anstehenden Wahl zitiert wird. Ob er im kommenden Jahr nun auch das konservativ regierte Peru erfasst, wird sich  zeigen. Bisher deutet zumindest vieles darauf hin, dass sich auch in Peru wieder einer der inzwischen für Lateinamerika symptomatisch gewordenen, polarisierenden Wahlkämpfe anbahnen wird. Auf konservativer Seite ist das Bewerberfeld noch recht unüberschaubar, man rechnet jedoch u.a. Keiko Fuijimori, der Tochter des früheren Präsidenten der kürzlich wegen Menschenrechtsverbrechen zu einer langen Haftstrafte verurteilt wurde gute Chancen aus. Auf linker Seite präsentierte sich bisher der mit Venezuelas Präsident Chávez eng in Kontakt stehende Ollanta Humala als Alternative zur neoliberalen Regierung des jetzigen Präsidenten Alan García. Bisher, denn seit kurzem ist eine neue Persönlichkeit auf dem politischen Parkett Perus aufgetaucht, die das Potential haben könnte Humala das Wasser abzugraben und sich bis zur Wahl als die neue linke Alternative Perus durchzusetzen.<span id="more-1081"></span></p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">Peru ist neben Kolumbien eines der wenigen Länder Lateinamerikas das momentan von Konservativen regiert wird und in denen die Linke auf Grund der konfliktreichen Vergangenheit beider Länder nur schwer hat Fuß fassen können. Als Folge des bewaffneten Konflikts in den 80er Jahren hat sich in Peru ein neoliberaler Kurs durchgesetzt der in Marktliberalisierungen die einzige Alternative zu  Gewalt und ökonomischen Problemen sah und der sich schließlich in den 90er Jahren unter Fujimori zu einem konservativen Autoritarismus entwickelte, der jedwede Form politischer Repräsentation zerstörte und keinerlei soziale oder politische Opposition mehr zuließ. Sollte in Peru bei den Wahlen nächstes Jahr also ein linker Präsident an die Macht kommen, wäre das schon ein erstaunliches Ereignis.</p>
<div id="attachment_1105" class="wp-caption alignright" style="width: 100px"><a rel="lightbox[arana]" href="http://jona.liebl.org/blog/wp-content/uploads/2010/03/Ollanta_Humala.jpeg"><img class="size-full wp-image-1105  " title="Ollanta Humala" src="http://jona.liebl.org/blog/wp-content/uploads/2010/03/Ollanta_Humala.jpeg" alt="Ollanta Humala" width="90" /></a><p class="wp-caption-text">Ollanta Humala</p></div>
<p style="text-align: justify;">Bei den Wahlen 2006 trat erwähnter Ollanta Humala gegen den jetzigen Präsidenten García in der Stichwahl an und unterlag relativ knapp mit 47,35% der Stimmen. Einiges deutet jedoch momentan darauf hin, dass jenes Hoch für Humala bei den kommenden Wahlen nicht mehr zu erreichen ist, denn vielen ist nicht nur seine Nähe zu Chávez suspekt &#8211; weshalb er inzwischen auch stets eifrig darauf verweist, <a href="http://elcomercio.pe/noticia/445964/ollanta-humala-no-voy-copiar-chavez-correa-evo" target="_blank">er wolle dessen Modell nicht kopieren </a>-, sondern auch sein Auffallen durch <a href="http://elcomercio.pe/impresa/notas/ollanta-humala-degrada-debate-politico/20090923/345748" target="_blank">öffentliche Beleidigungen anderer Politiker</a> ließen viele an seiner Geeignetheit für das Präsidentamt  zweifeln.</p>
<div id="attachment_1108" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a rel="lightbox[arana]" href="http://jona.liebl.org/blog/wp-content/uploads/2010/03/venderemos.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-1108 " title="Venderemos" src="http://jona.liebl.org/blog/wp-content/uploads/2010/03/venderemos.jpg" alt="Anspielung auf den Ausverkauf der natürlichen Ressourcen des Landes" width="150" height="71" /></a><p class="wp-caption-text">Anspielung auf den Ausverkauf der natürlichen Ressourcen des Landes</p></div>
<p style="text-align: justify;">Im Zusammenhang mit den sozialen Protesten die das Land nun schon seit einigen Jahren immer wieder erschüttern, hat sich unter der Führung des Paters Marco Arana nun eine neue Bewegung mit dem Namen <em>Tierra y Libertad</em> gebildet, die eine zunehmend anti-neoliberale Stimmung im Land aufgreift und mit einem ökologischen Bewusstsein und den Forderungen nach Selbstbestimmung der indigenen Bevölkerungsteile verbindet. Der von Präsident García verordnete, rücksichtslose Raubbau an den im Amazonasgebiet gelegenen natürlichen Ressourcen hatte bereits letzten Jahres in Bagua zu <a href="http://www.ens-newswire.com/ens/jun2009/2009-06-06-01.asp" target="_blank">Ausschreitungen mit über 30 Toten</a> geführt.</p>
<div id="attachment_1109" class="wp-caption alignright" style="width: 150px"><a rel="lightbox[arana]" href="http://jona.liebl.org/blog/wp-content/uploads/2010/03/marco_arana_200.jpg"><img class="size-full wp-image-1109 " title="Marco Arana" src="http://jona.liebl.org/blog/wp-content/uploads/2010/03/marco_arana_200.jpg" alt="Marco Arana" width="140" height="210" /></a><p class="wp-caption-text">Marco Arana</p></div>
<p style="text-align: justify;">Marco Arana hat zwar <a href="http://elcomercio.pe/noticia/422811/marco-arana-decidira-su-candidatura-presidencial-fines-abril" target="_blank">bisher noch nicht öffentlich seine Kandidatur angekündigt</a>, die Tatsache jedoch, dass er unmittelbar nach seiner Suspendierung vom Priesteramt auf Grund dessen kirchenrechtlicher Unvereinbarkeit mit seiner politischen Aktivität  öffentlich bekannt  machte, er werde die dadurch gewonnene Zeit nun seinen politischen Aktivitäten widmen, lässt jedoch erwarten, dass diese Bekanntgabe sicherlich bald geschehen wird. Bis sich Arana, der von manchen schon in Anlehnung an die Ähnlichkeiten zum paraguayischen Präsidenten &#8220;der peruanische Lugo&#8221; <a href="http://www.naimad.de/chachablog/2009/09/03/marco-arana-der-peruanische-lugo.html" target="_blank">genannt wird</a>, dann wirklich als ernst zu nehmender Kandidat mit dem nötigen Rückhalt einer Partei oder Parteienkoalition  für die Wahlen ins Spiel bringen kann, wird sicherlich noch einige Zeit vergehen. Unzweifelhaft steckt jedoch in der Verbindung der Ressourcenfrage mit der  bisher politisch kaum aufgegriffenen Frage nach der Identität und Repräsentation der indigenen Bevölkerungsgruppen Perus  eine enorme Sprengkraft, die ein populistisch agierender Humala bisher nicht für sich nutzbar machen konnte, welche aber durch ein geschicktes Bündnis lokaler und regionaler Kräfte Arana in den kommenden Monaten mit ein bisschen Glück zu weit größerer Popularität verhelfen dürften.</p>
<p style="text-align: justify;">Schließlich hat sich auch schon im bolivianischen &#8220;Krieg des Wassers&#8221; gezeigt, dass die Ressourcenfrage der entscheidende Knackpunkt sein kann, an dem den neoliberalen Kräften Südamerikas ihre Grenzen aufgezeigt werden. Vielleicht etabliert sich ja nun auch in Peru, das schließlich zu den südamerikanischen Ländern mit dem höchsten Grad indigener Bevölkerungen gehört, eine bis dato nicht existente ernstzunehmende indigene Bewegung.</p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;"><a rel="lightbox[arana]" href="http://jona.liebl.org/blog/wp-content/uploads/2010/03/Banderas.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-1110" src="http://jona.liebl.org/blog/wp-content/uploads/2010/03/Banderas-300x157.jpg" alt="" width="300" height="157" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">
<p>Weitere Informationen:</p>
<ul>
<li>(es) <a href="http://www.iep.org.pe/noticia/0381/ramon-pajuelo-el-pais-sin-indigenas-del-senor-alan-garcia/" target="_self">http://www.iep.org.pe/noticia/0381/ramon-pajuelo-el-pais-sin-indigenas-del-senor-alan-garcia/</a></li>
<li>(es) <a href="http://www.iep.org.pe/noticia/0382/ramon-pajuelo-teves-reivindicar-la-democracia-desde-la-izquierda/" target="_blank">http://www.iep.org.pe/noticia/0382/ramon-pajuelo-teves-reivindicar-la-democracia-desde-la-izquierda/</a></li>
<li>(es) <a href="http://e.elcomercio.pe/66/doc/0/0/1/1/7/117391.pdf" target="_blank">http://e.elcomercio.pe/66/doc/0/0/1/1/7/117391.pdf</a></li>
<li>(es) <a href="http://elcomercio.pe/noticia/422811/marco-arana-decidira-su-candidatura-presidencial-fines-abril" target="_blank">http://elcomercio.pe/noticia/422811/marco-arana-decidira-su-candidatura-presidencial-fines-abril</a></li>
<li>(es) <a href="http://tierraylibertad.pe/wiki/P%C3%A1gina_Principal" target="_blank">http://tierraylibertad.pe/wiki/P%C3%A1gina_Principal</a></li>
<li>(es) <a href="http://www.youtube.com/watch?v=E8pzMnoyDFs" target="_blank">http://www.youtube.com/watch?v=E8pzMnoyDFs</a></li>
</ul>
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		<title>Das europäische Semester</title>
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		<pubDate>Tue, 16 Feb 2010 18:31:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jona</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nach zwei Wochen Aufenthalt in der spanischen Hauptstadt ist mir an Hand folgender Aspekte endgültig bewusst geworden, dass ich nun nicht mehr in Südamerika verweile, sondern ein europäisches Semester absolviere: Beim Verlassen des Hauses muss nun leider wieder &#8211; wie bereits leidlich erfahren &#8211; stets ein Regenschirm mitgeführt werden und eine dicke Jacke ist ebenso [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Nach zwei Wochen Aufenthalt in der spanischen Hauptstadt ist mir an Hand folgender Aspekte endgültig bewusst geworden, dass ich nun nicht mehr in Südamerika verweile, sondern ein europäisches Semester absolviere:</p>
<ul style="text-align: justify;">
<li style="text-align: justify;">Beim Verlassen des Hauses muss nun leider wieder &#8211; wie bereits leidlich erfahren &#8211; stets ein Regenschirm mitgeführt werden und eine dicke Jacke ist ebenso anzuraten, denn zusätzlich beträgt der Temperaturunterschied 25 °C. Ungeachtet dessen, scheint auch hier die die Sonne bisher kaum.</li>
<li style="text-align: justify;">Auf dem Weg zur Uni wird man nicht mehr mit 50 anderen Leute in einem Minivan eingepfercht und mit lauter Cumbiamusik beschallt, während der Fahrer halsbrecheriche Manöver vollbringt und man permanent aufgefordert wird doch noch ein bisschen näher zusammenzurücken. Nein, hier  in Madrid kommt man in den vollen Genuss eines modernen, schnellen, sauberen und ruhigen öffentlichen Personennahverkerssytems.</li>
<p>
[See post to watch Flash video]
<li style="text-align: justify;">Im Laden wird nicht mehr jeder Geldschein den man zum Bezahlen rausrückt fünf Mal auf Falschgeld überprüft.</li>
<li style="text-align: justify;">Im Spanischen gibt es nun auch wieder ein Perfekt und sogar die zweite Person Plural darf nun durchaus wieder verwendet werden. Das Lispeln muss man deswegen aber nicht unbedingt gleich übernehmen.</li>
<li style="text-align: justify;">Im Café kann nun wieder ohne Bedenken ein Milchkaffee bestellt werden ohne Gefahr zu laufen heißes Wasser und kalten Kaffee zu bekommen.</li>
<li style="text-align: justify;">Rotwein kann nun auch wieder getrunken werden ohne dabei einen anaphylaktischen Schock ob des unerträglich hohen Süßegrades zu erfahren.</li>
<li style="text-align: justify;">SALAT, ja, SALAT, meine Damen und Herren, darf endlich wieder ohne Bedenken bestellt werden.</li>
<li style="text-align: justify;">Beim Verlassen des Hauses muss nun nicht mehr jedesmal daran gedacht werden auch Toilettenpapier einzupacken.</li>
<li style="text-align: justify;">Ausgiebige Taxifahrten und Wochenendausflüge ins Hinterland müssen nun leider wieder eingeschränkt werden.</li>
<li style="text-align: justify;">Der Ausblick wandert nun nicht mehr von der Dachterasse über die Weite des Pazifik entlang, sondern kommt nach wenigen Metern an der weißen Wand des kleinen Innenhofs zum Halt.</li>
<li style="text-align: justify;">Die Bierpreise sind um gute 240% gestiegen (vom Pisco Sour gar nicht zu sprechen) und die Miete um 265%.</li>
<li style="text-align: justify;">Care-Pakete aus der Heimat brauchen nun nicht mehr zwei Monate, sondern finden innerhalb zweier Tage ihren Weg nach Madrid.</li>
<li style="text-align: justify;">Telefongespräche müssen nicht mehr mit der Weltzeituhr abgestimmt werden um böse Überraschungen zu vermeiden.</li>
<li style="text-align: justify;">Und zu guter letzt: BESUCH, ja diesmal erhalte ich tatsächlich so viel Besuch, dass schon der Kalender zur Terminabstimmung herangezogen werden muss!!</li>
</ul>
<p style="text-align: justify;">Über all diese Unterschiede nachdenkend, bin ich, den vielen schönen Momenten Perus nachtrauernd, gleichzeitig doch froh darüber manches hinter mir gelassen zu haben und es wird einem bei diesem erneuten Anfang nun bewusst, dass sich die Erfahrungen eigentlich gar nicht so sehr unterscheiden. Der Anfang ist auch hier schwer, aber am Ende muss man sich dann doch immer losreissen&#8230; und wie Hermann Hesse so schön formulierte:</p>
<p style="text-align:center; font-style:italic;">
Wir sollen heiter Raum um Raum durchschreiten,<br />
An keinem wie an einer Heimat hängen,<br />
Der Weltgeist will nicht fesseln uns und engen,<br />
Er will uns Stuf&#8217; um Stufe heben, weiten.</p>
<p style="text-align:center; font-style:italic;">
Kaum sind wir heimisch einem Lebenskreise<br />
Und traulich eingewohnt, so droht Erschlaffen,<br />
Nur wer bereit zu Aufbruch ist und Reise,<br />
Mag lähmender Gewöhnung sich entraffen.</p>
<p style="text-align:center; font-style:italic;">
Es wird vielleicht auch noch die Todesstunde<br />
Uns neuen Räumen jung entgegensenden,<br />
Des Lebens Ruf an uns wird niemals enden&#8230;<br />
Wohlan denn, Herz, nimm Abschied und gesunde!</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>** Feliz Navidad de Cusco **</title>
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		<pubDate>Thu, 24 Dec 2009 19:35:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jona</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Peru]]></category>
		<category><![CDATA[Reise]]></category>
		<category><![CDATA[Südamerika]]></category>
		<category><![CDATA[Weihnachten]]></category>

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		<description><![CDATA[Wenn man bei frühlingshaften Temperaturen in Cusco über den auf dem Plaza de Armas aufgebauten Weihnachtsmarkt schlendert kommen einem nur bedingt Weihnachtsgefühle auf -  die 360° Beräucherung mit zahlreichen intensiven Düften trägt jedoch ein bisschen dazu bei, dass man sich zumindest vorstellen kann, wie sich Weihnachten in Deutschland gerade anfühlen müsse. Als weiteres kleines Hilfsmittelchen habe ich dazu aus Deutschland einen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><img class="alignleft size-full wp-image-849" title="Mein kleiner Weihnachtsbaum" src="http://jona.liebl.org/blog/wp-content/uploads/2009/12/usb_weihnachtsbaum1.jpg" alt="Weihnachtsbaum" width="85" height="213" />Wenn man bei frühlingshaften Temperaturen in Cusco über den auf dem Plaza de Armas aufgebauten Weihnachtsmarkt schlendert kommen einem nur bedingt Weihnachtsgefühle auf -  die 360° Beräucherung mit zahlreichen intensiven Düften trägt jedoch ein bisschen dazu bei, dass man sich zumindest vorstellen kann, wie sich Weihnachten in Deutschland gerade anfühlen müsse.</p>
<p style="text-align: justify;">Als weiteres kleines Hilfsmittelchen habe ich dazu aus Deutschland einen chinesischen USB Weihnachtsbaum mitgebracht bekommen, der sich auch per Batterie oder Steckdose betreiben lässt. Die anfängliche Kitsch-Skepsis ist recht schnell der Freude über ein kleines Mitbringsl aus Deutschland gewichen und so lässt sich Weihnachten auch hier ertragen.</p>
<p style="text-align: justify;">Von daher verbleibe ich nun mit den besten Weihnachtswünschen an euch alle, ich hoffe ihr feiert schön und genießt die Feiertage!!</p>
<p style="text-align: justify;"> </p>
<p style="text-align: center;"><strong>** FELIZ NAVIDAD **</strong></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Die karibische Facette Südamerikas</title>
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		<pubDate>Thu, 17 Dec 2009 23:40:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jona</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kolumbien]]></category>
		<category><![CDATA[Reise]]></category>
		<category><![CDATA[Südamerika]]></category>
		<category><![CDATA[Küste]]></category>
		<category><![CDATA[Strand]]></category>

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		<description><![CDATA[Im Norden Kolumbiens angekommen, zeigte sich mir eine Facette Südamerikas, die mir bisher noch völlig unbekannt war. Hier glich wirklich gar nichts der an den Andenhängen gelegenen, kühlen Hauptstadt Bogotá. Als erstes fiel mir der krasse Unterschied der Bevölkerung auf, denn auch wenn in Bogotá schon ein klarer Unterschied zu Lima erkennbar war, war der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_819" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a title="Playa Blanca - Isla de Barú" rel="lightbox[karibik]" href="http://jona.liebl.org/blog/wp-content/uploads/2009/12/DSC02010-1.JPG"><img class="size-thumbnail wp-image-819" title="Playa Blanca - Isla de Barú" src="http://jona.liebl.org/blog/wp-content/uploads/2009/12/DSC02010-1-150x150.jpg" alt="Playa Blanca - Isla de Barú" width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Playa Blanca - Isla Barú</p></div>
<p style="text-align: justify;">Im Norden Kolumbiens angekommen, zeigte sich mir eine Facette Südamerikas, die mir bisher noch völlig unbekannt war. Hier glich wirklich gar nichts der an den Andenhängen gelegenen, kühlen Hauptstadt Bogotá. Als erstes fiel mir der krasse Unterschied der Bevölkerung auf, denn auch wenn in Bogotá schon ein klarer Unterschied zu Lima erkennbar war, war der Anteil an Schwarzen in der Bevölkerung hier nochmal wesentlich höher als ich gedacht hätte. Überhaupt war es ein überwältigendes Gefühl nach den kühlen Morgenstunden in Santa Marta den Flughafen zu verlassen und mit 36°C und Sonnenschein begrüßt zu werden.</p>
<p style="text-align: justify;"><span id="more-818"></span>Ich hab erst mal all die Taxiangebote vor dem Ausgang ausgeschlagen, die Straße überquert und diesen wunderschönen Strandblick ein paar Minuten auf mich wirken lassen &#8211; Santa Martas Flughafen liegt geschätzte 20 Meter vom Strand entfernt. Auch in den darauffolgenden Tagen hat das karibische Panorama seinen Rest dazu beigetragen, dass ich tatsächlich kein einziges Mal an das bewölkte Lima gedacht und diesen Urlaub voll und ganz genossen habe.</p>
<p style="text-align: justify;">
<div id="attachment_831" class="wp-caption alignright" style="width: 160px"><a rel="lightbox[karibik]" title="Kolonialgebäude in Santa Marta"  href="http://jona.liebl.org/blog/wp-content/uploads/2009/12/DSC01933-1.JPG"><img class="size-thumbnail wp-image-831" title="Kolonialgebäude in Santa Marta" src="http://jona.liebl.org/blog/wp-content/uploads/2009/12/DSC01933-1-150x150.jpg" alt="Kolonialgebäude in Santa Marta" width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Kolonialgebäude in Santa Marta</p></div>
<p style="text-align: justify;">Santa Marta hat bei mir keinen bleibenden Eindruck hinterlassen. Sicherlich keine hässliche Stadt, aber bis auf ein oder zwei Gebäude im Kolonialstil hat die Stadt auf mich nicht besonders sehenswert gewirkt. An der Strandpromenade in einem Café gemütlich ein Aguardiente zu trinken hat Santa Marta jedoch einen gewissen Urlaubsflair verliehen. Nachdem ich im Forum von Lonelyplanet über diverse Sicherheitsprobleme in Taganga gelesen habe, habe ich es vermieden dort mein Quartier aufzuschlagen und die Erlebnisse, die mir von einem Niederländer später berichtet wurden, haben mich in dieser Entscheidung auch bestärkt. Wobei er in Santa  Marta auch ausgeraubt wurde, während mir nichts passiert ist &#8230; Vielleicht hätte es auch keinen Unterschied gemacht. Da ich Santa Marta allerdings eh nur als Basislager für meinen Besuch im Nationalpark Tayrona genutzt habe, war das nicht weiter von Bedeutung.</p>
<p style="text-align: justify;">Tags drauf habe ich dann meine Tour gestartet und vom lokalen Markt einen der vielen Busse Richtung Norden genommen, der mich nach gut einer Stunde am Parkeingang absetzte. Bei brüllender Hitze hat es mal wieder ewig gedauert, bis dieser Bus auch endlich Fahrt aufgenommen hat, denn wie hier üblich, steigt an jeder Ecke jemand zu, dann muss noch dieses Paket schnell hier abgegeben werden und der Fahrer will noch vom Stand an der Kreuzung eine Wassermelone. Da die einzige Kühlung &#8211; der Fahrtwind &#8211; bei diesen Temperaturen und Sonne pur unerlässlich ist, war die Fahrt anfangs wirklich der absolute Horror!</p>
<p style="text-align: justify;">
<div id="attachment_832" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a rel="lightbox[karibik]" title="Freundlicher Hinweis" href="http://jona.liebl.org/blog/wp-content/uploads/2009/12/DSC01936.JPG"><img class="size-thumbnail wp-image-832" title="Freundlicher Hinweis" src="http://jona.liebl.org/blog/wp-content/uploads/2009/12/DSC01936-150x150.jpg" alt="Freundlicher Hinweis" width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Freundlicher Hinweis</p></div>
<p style="text-align: justify;">Gegenüber den zwei Stunden Wanderung im Nationalpark war das jedoch ein Witz. Nachdem ich recht spät dran war und befürchtete evtl. keine Schlafmöglichkeit mehr am letzten Strand &#8211; der mir unbedingt empfohlen wurde &#8211; ergattern zu können, habe ich einen Gang zugelegt und dabei bestimmt drei Liter Wasser verbraucht. Von der am Wegrand angekündigten Begleitung durch Brüllaffen und Tukane die einem auf dem Weg Spaß bereiten hab ich jedoch leider nichts gesehen. Allerdings war der Weg durch den Urwald,  entlang Stränden und Buchten wirklich eindrucksvoll und abwechslungsreich, so dass es kein Problem war hier alleine zu laufen.</p>
<p style="text-align: justify;">In den Tagen im Nationalpark und in Santa Marta habe ich es ehrlich gesagt sehr genossen alleine alles zu erkunden, mich an den traumhaften Strand zu legen, mein Buch (Die Stimmen des Flusses von Jaume Cabré &#8211; sehr zu empfehlen!) zu lesen und einfach nur Ruhe zu haben, denn so sehr  es mir in Lima gefallen hat mit einer Familie samt vierjährigem Johannes und Oma zusammen zu leben, strengt der ständige Aufruhr doch nach einiger Zeit an.</p>
<p style="text-align: justify;">
<div id="attachment_835" class="wp-caption alignright" style="width: 160px"><a rel="lightbox[karibik]" title="Strand am Cabo San Juan" href="http://jona.liebl.org/blog/wp-content/uploads/2009/12/DSC01968.JPG"><img class="size-thumbnail wp-image-835" title="Strand am Cabo San Juan" src="http://jona.liebl.org/blog/wp-content/uploads/2009/12/DSC01968-150x150.jpg" alt="Strand am Cabo San Juan" width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Strand am Cabo San Juan</p></div>
<p>Am <em>Cabo San Juan de Guia </em>angekommen habe ich mich schließlich für die Zeltvariante entschieden, denn in einer Hängematte wirklich gemütlich zu schlafen konnte ich mir beim besten Wille nicht vorstellen. Als mir dann mein kleines Carpecita präsentiert wurde, musste ich erst mal laut lachen. Ich hatte es doch tatsächlich mal wieder geschafft, das schäbigste Zelt auf dem ganzen Platz zu bekommen. Der Wärter klopfte kurz eine Schaumstoffmatratze aus die an einen Busch gelehnt war, faltete sie zusammen und stopfte sie in das Zelt, worin sie sich sofort wieder auseinanderfaltete und das nicht befestigte Zelt an allen vier Ecken in der Luft hing &#8211; regenfeste Plane war ebenfalls Fehlanzeige. Wie später erfahren war jedoch auch das wieder eine gute Wahl, denn in den Hängematten der kleinen Hütte zog nachts eine derartige Seebrise vorbei, dass die Leute mit drei Schichten schlafen musste &#8211; Da ich nur kurze Hose und Badehose dabei hatte, wäre ich dort wahrscheinlich erfroren!</p>
<p style="text-align: justify;">
<div id="attachment_838" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a rel="lightbox[karibik]" title="Mit Josef in Cartagena" href="http://jona.liebl.org/blog/wp-content/uploads/2009/12/DSC01992.JPG"><img class="size-thumbnail wp-image-838" title="Mit Josef in Cartagena" src="http://jona.liebl.org/blog/wp-content/uploads/2009/12/DSC01992-150x150.jpg" alt="Mit Josef in Cartagena" width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Mit Josef in Cartagena</p></div>
<p style="text-align: justify;">Nach meiner Rückkehr nach Santa Marta habe ich mich gleich nach Cartagena de Indias aufgemacht, das als eine der schönsten alten Kolonialstädte Südamerikas gilt und die historische Altstadt hat mich auch ganz schön beeindruckt. Leider hat man nach einem Tag aber auch schon jedes alte Gebäude gesehen, so dass es sich recht schnell als nicht mehr allzu spektakulär darstellt. Nach einem sehr lustigen Abend mit dem Niederländer Josef, den ich zufällig kennenlernte weil wir ins selbe Hostal wollten und mit dem ich die restlichen Tage verbrachte, fühlte mich dann endgültig vom Karibikfeeling gepackt. Vielleicht lag es daran, dass der Abend in einer Havanna Bar mit kubanischer Musik stattfand, vielleicht aber auch daran, dass mich diese alten, verkommenen Kolonialbauten so sehr an das Bild von Kuba erinnerten, das ich in meinem Kopf habe, aber mit jeder Stunde wuchs in mir mehr und mehr das Bedürfnis eine Reise nach Kuba zu planen.</p>
<p style="text-align: justify;">
<div id="attachment_840" class="wp-caption alignright" style="width: 160px"><a rel="lightbox[karibik]" title="Blick aus der Strandhütte" href="http://jona.liebl.org/blog/wp-content/uploads/2009/12/DSC02002.JPG"><img class="size-thumbnail wp-image-840" title="Blick aus der Strandhütte" src="http://jona.liebl.org/blog/wp-content/uploads/2009/12/DSC02002-150x150.jpg" alt="Blick aus der Strandhütte" width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Blick aus der Strandhütte</p></div>
<p>Die letzten zwei Tage dieser wundervollen Reise waren dann die absolute Krönung. In einer kleinen Hütte nisteten wir uns am weißen Sandstrand der Isla de Barú ein und genossen nicht nur türkisblaues Wasser und Sonnenschein, sondern auch bei der jeder Mahlzeit frisch zubereiteten Fisch mit Reis und Kochbananen. Entspannter lässt sich solch eine Reise nicht abschließen, aber dennoch bleibt mit Medellín und der Kaffeeregion derart viel sehenswertes übrig, dass ich auf jeden Fall nochmal nach Kolumbien zurückkehren muss, denn auch wenn das Risiko bestand, dass ich bleiben will, wartete ich ja schon sehnsüchtig auf meinen abschließenden Besuch in Lima!!</p>
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		<title>Ein freundlicher Empfang in Bogotá</title>
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		<pubDate>Thu, 17 Dec 2009 02:07:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jona</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kolumbien]]></category>
		<category><![CDATA[Reise]]></category>
		<category><![CDATA[Südamerika]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst]]></category>
		<category><![CDATA[Museum]]></category>

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		<description><![CDATA[Die erste längere Reise alleine und dann direkt nach Kolumbien? Ein wenig seltsam war mir ja zunächst schon zumute als ich samstagabends meinen Rucksack aufschnallte um zum ersten Mal seit Anfang August das Land zu verlassen. Das Gefühl glich in etwa dem bei der Abreise aus Deutschland, als ich mich ebenfalls alleine auf den Weg [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_794" class="wp-caption alignright" style="width: 160px"><a rel=lightbox[bogota]" title="Blick auf Bogotá" href="http://jona.liebl.org/blog/wp-content/uploads/2009/12/DSC01917.JPG"><img class="size-thumbnail wp-image-794" title="Blick auf Bogotá" src="http://jona.liebl.org/blog/wp-content/uploads/2009/12/DSC01917-150x150.jpg" alt="Blick auf Bogotá" width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Blick auf Bogotá</p></div>
<p style="text-align: justify;">Die erste längere Reise alleine und dann direkt nach Kolumbien? Ein wenig seltsam war mir ja zunächst schon zumute als ich samstagabends meinen Rucksack aufschnallte um zum ersten Mal seit Anfang August das Land zu verlassen. Das Gefühl glich in etwa dem bei der Abreise aus Deutschland, als ich mich ebenfalls alleine auf den Weg macht und keine Ahnung hatte, worauf ich mich da ein lies. Von diversen Erzählungen hatte ich natürlich schon einiges über Kolumbien gehört und machte mich deshalb mit einer gesunden Mischung aus Vorsicht und Neugier auf nach Bogotá um dieses von allen PeruanerInnen angepriesene Land zu erkunden.</p>
<p style="text-align: justify;"><span id="more-793"></span>Das billige Flugticket war neben den Lobpreisungen der Peruaner ein weiterer Grund warum ich mich entschieden habe direkt nach den letzten Kursterminen in der Uni nach Kolumbien aufzubrechen. Entscheidender Nachteil des billigen Tickets waren jedoch die ungünstigen Flugzeiten, so dass ich erst nachts um halb Zwei in Bogotá ankam. Die vorherigen Sorgen über Taxis zum Hostal waren jedoch völlig unbegründet, denn anders als in Lima darf man sich hier keine Preisgefechte um ein halbwegs abzockfreies Taxi leisten. Ein kurzer Gang zum Schalter für <em>Taxis autorizados</em> und schon bekommt man für das gewünschte Ziel eine Rechnung ausgestellt, die man dem Taxifahrer aushändigt und so auch garantiert nur den ausgewiesenen Preis bezahlen muss. Ein vorbildliches System, das ich in Südamerika so noch nicht kennengelernt habe. So wie sich in diesem Aspekt schon zeigte, dass in Kolumbiens Hauptstadt manches geordneter verläuft als in Lima, war ich dann bei meiner Abreise aus Bogotá froh auf Grund der kurzen Aufenthaltszeit eine Befreiung von der Flughafensteuer zu bekommen. In Lima wurde mir nur für das Verlassen des Landes gleich nochmal satte 33$ aufgebrummt! Das geregelte Taxisystem hatte mich zunächst beruhigt, so dass ich mich gleich wohl fühlte &#8230; bis wir dann jedoch in die Innenstadt von Bogotá kamen und durch das nur schwach beleuchtete Zentrum fuhren in dem an den Straßenkreuzungen und dunklen Ecken kleine Grüppchen zwielichtiger Gestalten herumlungerten und der Taxifahrer die roten Ampel bewusst zu ignorieren schien. Andererseits machte er jedoch auch schlichtweg den Eindruck eilig den nächsten Kunden in Empfang nehmen zu wollen.</p>
<p style="text-align: justify;">
<div id="attachment_800" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a rel=lightbox[bogota]" title="Vor dem Museo Botero" href="http://jona.liebl.org/blog/wp-content/uploads/2009/12/DSC01907.JPG"><img class="size-thumbnail wp-image-800" title="Vor dem Museo Botero" src="http://jona.liebl.org/blog/wp-content/uploads/2009/12/DSC01907-150x150.jpg" alt="Vor dem Museo Botero" width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Vor dem Museo Botero</p></div>
<p style="text-align: justify;">In meinem <a href="http://destinonomada.com/" target="_blank">Hostal</a> wurde ich von Diego, der schon meine Reservierung bearbeitet hatte, empfangen und freundlich begrüßt. Das Personal in dem Hostal war zu meiner Überraschung extrem weltoffen, jung und interessiert. Nicht, dass es so etwas nicht auch in Peru gab, aber das gute Englisch und die Erzählungen über Reisen nach Europa und Studium in Australien haben mich dann doch verwundert. Abends gabs zusammen mit einem Iren, Australier, Briten und einer deutschen Austauschstudentin aus Medellín dann eine gemütliche Runde Poker.</p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">Den Tag über habe ich  in der Umgebung meines Hostals, direkt im alten kolonialen Viertel La Candelaria gelegen, als erstes das Museum des berühmten kolumbianischen Künstlers <em>Botero </em>erkundet. Zugegeben hatte ich in  Lima den Namen Botero das erste Mal in meinem Leben gehört, aber nachdem mir sprichwörtlich befohlen wurde dieses kostenlose Museum zu besuchen, wollte ich mich dem natürlich nicht widersetzen.</p>
<div id="attachment_802" class="wp-caption alignright" style="width: 160px"><a rel=lightbox[bogota]" title="Boteros&#39; Mona Lisa" href="http://jona.liebl.org/blog/wp-content/uploads/2009/12/DSC01894.JPG"><img class="size-thumbnail wp-image-802" title="Boteros' Mona Lisa" src="http://jona.liebl.org/blog/wp-content/uploads/2009/12/DSC01894-150x150.jpg" alt="Boteros' Mona Lisa" width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Boteros&#39; Mona Lisa</p></div>
<p style="text-align: justify;">Boteros unverkennbarer Stil ist gekennzeichnet durch die überspitzte Darstellung von Menschen und Tieren in überproportionierten Formen. Vor Boteros&#8217; Mona Lisa stehend fragte ich mich zunächst ob diese alternative Variante mich wirklich begeistern kann, denn letztlich steckt dahinter der ganz schlichte Gedanke die Schönheitsideale umzukehren und damit in Frage zu stellen. Diese instinktiv vernommene &#8220;Pointe&#8221; der Gemälde erschien mir jedoch weniger als eine unglaublich innovative Idee, denn als eine etwas simplizistische Kunstform&#8230; Bedenkt man jedoch, dass Botero diesen Stil bereits Ende der 50er Jahre entwickelte, muss man die Gemälde vielleicht unter einem anderen Blickwinkel sehen.</p>
<p style="text-align: justify;">
<div id="attachment_804" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a  rel=lightbox[bogota]" title="Boteros&#39; Jesus" href="http://jona.liebl.org/blog/wp-content/uploads/2009/12/DSC01902.JPG"><img class="size-thumbnail wp-image-804" title="Boteros' Jesus" src="http://jona.liebl.org/blog/wp-content/uploads/2009/12/DSC01902-150x150.jpg" alt="Boteros' Jesus" width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Boteros&#39; Jesus</p></div>
<p style="text-align: justify;">Die anderen Gemälde und Skulpturen entlang schreitend hat mich dann beim Betrachten der Werke  jedoch das ein oder andere Mal ein Schmunzeln gepackt und ich konnte mich doch etwas mehr dafür begeistern. Am besten gefiel mir letztlich das Bildnis Jesu am Kreuz. Mit einer derart kritischen Darstellung hätte ich im urchristlichen Kolumbien nicht gerechnet. Schließlich bekreuzigen sich die Leute hier bei jeder erdenklichen Gelegenheit: Beim Start des Flugzeuges, beim Verlassen des Busbahnhofes&#8230; Insgesamt ein lohnendes Erlebnis und eine schöne Sammlung in Mitten eines alten kolonialen Gebäudes mit gemütlichen Sitzbänken im sonnenreichen Patio.</p>
<p style="text-align: justify;">Tags drauf bekam ich ein weiteres Mal den Beweis der viel gelobten kolumbianischen Offenheit erbracht, als ich mich zum Monserrat &#8211; Bogotás Hausberg &#8211; aufmachte und mich in einer eigentlich nicht sehr zwielichtig erscheinenden Gegend nach dem Weg erkundigte. Die nette Frau hat mich gleich aufgeklärt, dass ich hier besser nicht alleine unterwegs sein sollte und so wurde ich gut die Hälfte des Weges eskortiert und habe dabei ein weiteres Mal vernommen, wie sehr sich die Sicherheits- und Wirtschaftslage Bogotás in den letzten Jahren verbessert hat. Die meisten Menschen mit denen ich in Bogotá ins Gespräch kam waren Kolumbiens Zukunft anbelangend voll und ganz positiv gestimmt &#8211; ein weiterer Unterschied zu dem was man in Perú oft zu hören bekommt.</p>
<p style="text-align: justify;">
<div id="attachment_807" class="wp-caption alignright" style="width: 160px"><a  rel=lightbox[bogota]" title="Unterwegs in La Candelaria" href="http://jona.liebl.org/blog/wp-content/uploads/2009/12/DSC01924.JPG"><img class="size-thumbnail wp-image-807" title="Unterwegs in La Candelaria" src="http://jona.liebl.org/blog/wp-content/uploads/2009/12/DSC01924-150x150.jpg" alt="Unterwegs in La Candelaria" width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Unterwegs in La Candelaria</p></div>
<p style="text-align: justify;">Mit der Seilbahn den wundervollen Monserrat erklommen, lernte ich direkt darauf ein kolumbianisches Pärchen kennen. Den in London aufgewachsenen, kolumbianisch-spanisch stämmigen Oscar und die aus dem westlich von Bogotá gelegenen Ort Manizales stammende Diana. Gemeinsam haben wir den Monserrat erkundet und uns super unterhalten. Als dann rauskam, dass ich bisher noch nicht in den Genuss des kolumbianischen Kultgetränks <em>Aguardiente </em>kam, mussten wir natürlich sofort nach La Candelaria zur Verköstigung aufbrechen. Der aus Zuckerrohr gebrannte Anisschnaps erinnert etwas an Ouzo und Sambuca, aber hat einen leichten Eigengeschmack. Als wir uns ausgiebig über Lateinamerika unterhielten wurde von Diana und Oscar plötzlich behauptet der Ort Salta läge in Bolivien, wogegen ich so gleich lautstark Einspruch einlegen musste, denn die Region um Salta war die einzige Region, die ich bei meiner Argentinienreise leider nicht besuchen konnte &#8211; ich war mir meiner Sache also absolut sicher als wir die Wette abschlossen ins nahe gelegene Hostal zu gehen um das zu überprüfen und herauszufinden wer die letzte Runde Aguardiente zu bezahlen hat &#8230; Der Ausgang muss nicht erwähnt werden! ;-)</p>
<p style="text-align: justify;">Da ich in den ersten Tagen noch mit meinen inzwischen hier üblichen Magenproblemen zu kämpfen hatte, konnte ich am letzten Abend leider nicht mit der Gruppe aus dem Destino Nómada in die <em>Zona Rosa</em>, das bekannteste Ausgehviertel Bogotás losziehen. Meine Eindrücke aus Bogotá waren jedoch auch so ein gelungener Einstieg in Kolumbien und um das Ganze positiv zu sehen, blieben dadurch noch viele Dinge bei einer Rückkehr zu entdecken, denn bereits in Bogotá habe ich den Plan gefasst, auf jeden Fall zurückkommen zu wollen&#8230;</p>
<p style="text-align: justify;">
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		<title>Zur Sicherheitslage in Kolumbien</title>
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		<pubDate>Sat, 12 Dec 2009 00:31:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jona</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Reise]]></category>
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		<description><![CDATA[Während der Taxifahrt vom Flughafen zu meinem Hostal in der Innenstadt Bogotás habe ich mich zunächst doch etwas unwohl gefühlt als der Taxifahrer durch enge, dunkle Gassen fuhr und die roten Ampeln über die er raste gar nicht zu bermerken schien. Vielleicht will er den obskuren Gestalten die hier an fast jeder Ecke herumlungern keine [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Während der Taxifahrt vom Flughafen zu meinem Hostal in der Innenstadt Bogotás habe ich mich zunächst doch etwas unwohl gefühlt als der Taxifahrer durch enge, dunkle Gassen fuhr und die roten Ampeln über die er raste gar nicht zu bermerken schien. Vielleicht will er den obskuren Gestalten die hier an fast jeder Ecke herumlungern keine Möglichkeit geben uns zu überfallen? Andererseits machte er aber auch den Eindruck einfach nur schnell zum Hostal kommen zu wollen, damit er den nächsten Gast aufnehmen kann.<span id="more-787"></span> An den nächsten beiden Tagen sah Bogotá dann jedoch schon um einiges freundlicher aus und ich habe mich wesentlich sicherer gefühlt. Allerdings bin ich auf meinem Weg zum Monserrat &#8211; dem Hausberg Bogotás &#8211; auch zu einem Park gekommen an dem ich nicht mehr wusste wo lang und traf dort schließlich eine nette Frau, die mich darauf aufmerksam machte, dass  ich diesen Weg keinesfalls alleine weitergehen kann, weil dort keinerlei anderer Leute in der Umgebung wären. Stets eine schlecht Idee in Kolumbien sich für solche Routen zu entscheiden. Die Frau hat mich dann gleich noch bis zur nächst sicheren Stelle begleitet und mir auf dem Weg viel über ihre Arbeit als Biologin in den Anden erzählt. Fragen schadet nicht.</p>
<p style="text-align: justify;">In dem an der Küste gelegenen Santa Marta ging es mir dann zunächst genauso. In einem neuen Ort uberwiegt aber wohl stets zunächst die Unsicherheit, egal ob in Kolumbien oder in Spanien. Im weiteren Verlauf habe ich jedoch stets vermieden diese dunklen Gässchen zu nehmen und muss sagen, dass dies durchaus eine gute Idee war. Denn auch wenn immer eine Portion Pech dabei ist, so war ich doch froh, nicht das erlebt zu haben, was mir von Josef, einem Niederländer den ich in Cartagena kennengelernt habe, erzählt wurde. Nachdem er am letzten Wochenende gleich zwei Mal ausgeraubt wurde, ist seine Meinung von Santa Marta verständlicherweise nicht so gut. Noch dazu muss man sagen, dass er das Glück hatte beim zweiten Mal &#8211; mit einer Pistole bedroht &#8211; nur das Geld aus seinem Portemonnaie losgeworden zu sein, denn beim ersten Mal wurde er in dem Santa Marta vorgelagerten Fischerdorf Taganga von der Polizei aufgehalten und schliesslich mit auf die Wache genommen. Unter dem Vorwurf er habe in einem zusammengefalteten Papier, das sich in seiner Hosentasche befand, Kokain transportiert, haben sie ihn zu zweit &#8211; in Hollywoodesker Good Cop-Bad Cop-Manier &#8211; so lange bearbeitet, bis er schliesslich um fünf Uhr Morgens zum Bankatomaten gegangen ist und ihnen eine ordentliche Menge Bargeld gegeben hat, damit sie ihn wieder laufen lassen..</p>
<p style="text-align: justify;">Ich hatte ja persönlich (bisher) das Glück &#8211; im Gegensatz zu einigen meiner Komilitonen &#8211; auch in Peru nicht ausgeraubt worden zu sein, aber dort ist es wohl kaum unwahrscheinlicher, dass so etwas passiert. Andererseits empfand ich Santa Marta auf Grund der extrem hohen Polizeipräsenz (u.a. aber wohl auch wegen dem Feiertag zuvor) als ziemlich sicher. Wenn allerdings die Polizei dich ausraubt &#8230;</p>
<p style="text-align: justify;">Insgesamt sehe ich aber, wenn man gewisse Regeln beachtet, kein Grund warum man nicht nach Kolumbien fahren sollte. Die Leute sind größtenteils wirklich super nett und hilfreich, das Land hat einen ganz anderen Flair als die südlicheren Andenländer und ist einfach nur wunderschön (Fotos folgen!). Wenn es eins gibt, was ich bereits nach wenigen Eindrücken hier beschlossen habe, dann dass ich definitv nochmal hierher muss um zuminest das allerseits angepriesene Medellín zu sehen.</p>
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		<title>Wer hat an der Uhr gedreht?</title>
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		<pubDate>Sun, 06 Dec 2009 15:43:58 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[In den letzten Wochen sind meine Berichte aus Zeitmangel leider etwas zu kurz gekommen und auch dieser Beitrag soll zunächst nur ein kurzes Status Update sein, denn für ein längeres Resumee fehlt gerade auch Zeit und Muse. Nachdem ich diese Woche den letzten Unikurs hinter mich gebracht habe und am Freitag auch meinen letzten Termin [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">In den letzten Wochen sind meine Berichte aus Zeitmangel leider etwas zu kurz gekommen und auch dieser Beitrag soll zunächst nur ein kurzes Status Update sein, denn für ein längeres Resumee fehlt gerade auch Zeit und Muse. Nachdem ich diese Woche den letzten Unikurs hinter mich gebracht habe und am Freitag auch meinen letzten Termin im Kurs über indigene Bewegungen in den zentralen Anden des Instituto de Estudios Peruanos hatte, ist mein eigentliches Auslandssemester in Peru leider schon wieder vorbei. Die vergangenen Wochen vergingen derart schnell, dass ich nicht mal dazu kam von den letzten Kurztripps in die Wüste und den peruanischen Urwald Bericht zu erstatten, und das obwohl es doch einiges zu erzählen gegeben hätte. Mit der Frage, wer an der Uhr gedreht hat, will ich mich nun aber gar nicht weiter aufhalten, sondern in den kommenden Tagen von meinem kurzen Solotrip nach Kolumbien berichten, der sich (mehr oder minder spontan) ergeben hatte. Gestern Nacht in Bogotá angekommen, werde ich mich nun erst mal ein wenig in der Stadt zu Recht finden, bevor dann Mittags eine Radltour zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten ansteht. Berichte folgen und diesmal etwas zeitnaher! :)</p>
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		<title>Strand und Kultur im Norden Perus</title>
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		<pubDate>Wed, 28 Oct 2009 03:00:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jona</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Strand]]></category>
		<category><![CDATA[Weltkulturerbe]]></category>

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		<description><![CDATA[Wochen später, aber nun endlich online: Der Bericht über die Reise nach Trujillo vom 25.09 bis 28.09 So wie in Ayacucho die erwarteten Eindrücke über das Wirken des Sendero Luminoso in dem Gebiet so gut wie ausblieben, blieb auch in Trujillo der anvisierte Besuch der Fiesta Internacional de Primavera aus. Die Festlichkeiten ziehen sich dort [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align:center"><small><em>Wochen später, aber nun endlich online: Der Bericht über die Reise nach Trujillo vom 25.09 bis 28.09</em></small></p>
<div id="attachment_746" class="wp-caption alignright" style="width: 160px"><a rel="lightbox[trujillo]" title="Huanchaco" href="http://jona.liebl.org/blog/wp-content/uploads/2009/10/DSC012491.JPG"><img src="http://jona.liebl.org/blog/wp-content/uploads/2009/10/DSC012491-150x150.jpg" alt="Huanchaco" title="Huanchaco" width="150" height="150" class="size-thumbnail wp-image-746" /></a><p class="wp-caption-text">Huanchaco</p></div>
<p style="text-align: justify;">So wie in Ayacucho die erwarteten Eindrücke über das Wirken des Sendero Luminoso in dem Gebiet so gut wie ausblieben, blieb auch in Trujillo der anvisierte Besuch der Fiesta Internacional de Primavera aus. Die Festlichkeiten ziehen sich dort zwar über zwei Wochen hin, die richtige Feier findet jedoch, wie wir dann dort erfuhren, erst am zweiten Wochenende statt. Dass sich meine Erwartungen unter dem Aspekt leider nicht erfüllt haben, ist aber keineswegs Grund die Reise nicht als lohnenswert, erlebnisreich und insgesamt eindrucksvoll zu bezeichnen. Statt der lebhaften Feier in Trujillo haben wir die meiste Zeit in dem kleinen Fischerdorf Huanchaco verbracht und die Möglichkeit genutzt mit unseren zwei peruanischen Insidern Trips zu den vielen archäologischen Stätten rund um Trujillo zu unternehmen.<span id="more-594"></span></p>
<p style="text-align: justify;">Am Wochenende vor unserer Reise hatten wir das Glück zwei Peruaner kennenzulernen, die öfter in Huanchaco, einem kleinen, Trujillo vorgelagerten, Küstenort Surfstunden geben. Da wir schon befürchteten auf Grund des immensen Andrangs im Rahmen des ja schließlich als <em>international </em>angepriesenen Frühlingsfest keine Unterkunft mehr zu finden, bot sich so die Gelegenheit in der kleinen Surfschule für gerade einmal S/. 10 (=2,40€) die Nacht unterzukommen. Nach Nachtbusfahrt, die wegen der ebenen Strecke angenehmerweise nicht wie in Ayacucho mit Übelkeit und Schwindel endete, wurden wir in Huanchaco gleich per Skateboard von den beiden junggebliebenen Chicos Francis und Francisco in Empfang genommen.</p>
<div id="attachment_735" class="wp-caption aligncenter" style="width: 590px"><a rel="lightbox[trujillo]" title="Zeitlinie der präkolumbischen Kulturen Perus" href="http://jona.liebl.org/blog/wp-content/uploads/2009/10/timeline_peru.jpg"><img class="size-full wp-image-735" title="Zeitlinie der präkolumbischen Kulturen Perus" src="http://jona.liebl.org/blog/wp-content/uploads/2009/10/timeline_peru.jpg" alt="Zeitlinie der präkolumbischen Kulturen Perus" width="580" height="60" /></a><p class="wp-caption-text">Zeitlinie der präkolumbischen Kulturen Perus</p></div>
<p style="text-align: justify;"></p>
<p style="text-align: justify;">Für den Ausfall der Fiesta hat sich schnell ein Alternativprogramm finden lassen, denn in der Umgebung von Trujillo gibt es (mit Ausnahme von Machu Picchu natürlich) die mitunter sehenswertesten archäologischen Stätten ganz Perus zu sehen. Hier ist dann wohl auch der Zeitpunkt gekommen zu gestehen, dass ich vor meinem Reiseantritt zwar immerhin Inkas von Azteken und Mayas unterscheiden konnte, jedoch nicht die geringste Ahnung hatte, dass die Inkas zwar eines der größten Reiche vereinten, im Grunde aber bei weitem nicht die bedeutsamste präkolumbische Kultur waren. Von der Herrschaftsdauer wurden sie von der Chimú und vor allem den Moche (auch Mochica genannt) in den Schatten gestellt.</p>
<p><div id="attachment_738" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a rel="lightbox[trujillo]" title="Der Plaza de armas Trujillos" href="http://jona.liebl.org/blog/wp-content/uploads/2009/10/DSC01278.JPG"><img class="size-thumbnail wp-image-738" title="Der Plaza de armas Trujillos" src="http://jona.liebl.org/blog/wp-content/uploads/2009/10/DSC01278-150x150.jpg" alt="Der Plaza de armas Trujillos" width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Der Plaza de armas in Trujillo</p></div>
<p style="text-align: justify;">Zunächst ging es jedoch erst mal nach Trujillo, dessen wunderschöner <em>Plaza de armas</em> mit seinen bunten und gepflegten Kolonialbauten einen daran erinnert, dass die Spanier trotz ihrer unentschuldbaren Gräueltaten während der Kolonisierung auch ein paar schöne Aspekte mit sich brachten, die zur Bereicherung der Städte erheblich beitrug.  Begibt man sich in die Mitte des Platzes, direkt neben das wuchtige, steinerne Denkmal im Zentrum, so fällt einem unmittelbar nichts auf. Wurde man jedoch vorher instruiert auf was zu achten sei, dann wird man sich doch recht schnell bewusst, dass die kleinen Risse in den vom Denkmal sternförmig abgehenden Steinplatten recht zahlreich sind und man bei genauer Beobachtung etwas zu den Kolonialbauten hinaufschaut. Tatsächlich fließt nämlich in Trujillo ein unterirdischer Fluss genau unter dem Plaza de armas, so dass sich die tonnenschwere Konstruktion schon einige Zentimeter Richtung Erde bewegt hat.</p>
<div id="attachment_739" class="wp-caption alignright" style="width: 160px"><a rel="lightbox[trujillo]" title="Die Reisegruppe im Chartercombi"  href="http://jona.liebl.org/blog/wp-content/uploads/2009/10/DSC01294.JPG"><img class="size-thumbnail wp-image-739" title="Die Reisegruppe im Chartercombi" src="http://jona.liebl.org/blog/wp-content/uploads/2009/10/DSC01294-150x150.jpg" alt="Die Reisegruppe im Chartercombi" width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Die Reisegruppe im Chartercombi</p></div>
<p style="text-align: justify;">Bis auf den <em>Plaza de armas </em>gibt es in Trujillo jedoch recht wenig zu sehen. Umso aufregender war dann am nächsten Tag zunächst die Reise zur Moche Ausgrabungsstätte <em>El Brujo</em> und dem erst vor wenigen Monaten errichteten <em>Museo de la Señora de Cao. </em>Gut anderthalb Stunden haben wir gebraucht um dort endlich an zu kommen, haben drei Mal das Gefährt wechseln und uns zum Ende gemeinsam ein Combi chartern müssen. Auch wenn die Stätte sehenswert ist, da hier eine Jahrhunderte alte Mumie zu sehen ist &#8211; die der gleinamigen <em>Señora de Cao -</em> welche zum ersten Mal einen Beweis dafür lieferte, dass auch damals schon nicht nur Männer an der Macht waren, war die Tour leider eintönig, langwierig und wenig individuell. Alles in allem ein eher enttäuschender Einstieg. Spaß hatten wir dennoch beim Snacken am Rückweg gab es am Straßenstand <em>Papas rellenas</em> &#8211; gefüllte und frittierte Kartoffelsnacks.</p>
<div id="attachment_741" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a rel="lightbox[trujillo]" title="Die Ruinen von Chan Chan" href="http://jona.liebl.org/blog/wp-content/uploads/2009/10/DSC01324.JPG"><img class="size-thumbnail wp-image-741" title="Die Ruinen von Chan Chan" src="http://jona.liebl.org/blog/wp-content/uploads/2009/10/DSC01324-150x150.jpg" alt="Die Ruinen von Chan Chan" width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Die Ruinen von Chan Chan</p></div>
<p style="text-align: justify;">Tag draufs ging es auf zu Akt Zwei der Ruinenbesichtigungstour: der UNESCO Weltkulturerbestätte <em>Chan Chan</em>. Diese Chimú Stätte ist wesentlich leichter zugänglich, hatte aber auch nicht viel mehr zu bieten. Von der schlechten Führung am Vortag noch enttäuscht, haben wir uns diesmal auf eigene Faust durchgeschlagen. Aufgrund mangelnder Informationsstände jedoch wahrlich auch keine gute Idee. So liefen wir brav dem gelben Fisch als Wegmarkierung folgend die Route ab und waren am Ende genau so klug wie zuvor. Spektakulär war dieses Erlebnis, auch wenn es sich einst um die größte Lehmziegelstadt handelte.</p>
<div id="attachment_744" class="wp-caption alignright" style="width: 160px"><a rel="lightbox[trujillo]" title="Im Huaca de la Luna"  href="http://jona.liebl.org/blog/wp-content/uploads/2009/10/DSC01345.JPG"><img src="http://jona.liebl.org/blog/wp-content/uploads/2009/10/DSC01345-150x150.jpg" alt="Im Huaca de la Luna" title="Im Huaca de la Luna" width="150" height="150" class="size-thumbnail wp-image-744" /></a><p class="wp-caption-text">Im Huaca de la Luna</p></div>
<p style="text-align: justify;">Richtig lohnenswert und erlebnisreich war eigentlich aber erst der dritte Akt: Der Besuch des <em>Huaca de la Luna</em> im Mochetal. Am Hang des <em>Cerro Blanco</em> gelegen, hat diese heilige Stätte der Moche eine spannende Geschichte zu erzählen. Jede Generation, so wird vermutet, hat nämlich die Stätte der vorherigen Generation als Grundlage genommen und seinen neuen Tempel einfach daraufgesetzt. Der Huaca ist somit über die Jahrhunderte gewachsen und immer breiter geworden. Zur untersten Schicht lässt sich heute nicht mehr vordringen, da sonst der gesamte Tempel einstürzen würde, aber auch den höheren Schichten lassen sich Unterschiede zwischen den Generationen finden und dank einer der besten Touristenführerinnen, die ich je erlebt habe, war der Besuch unglaublich informativ. Da hat sich mal wieder gezeigt, dass ein Museum so modern gestaltet sein kann wie es will, ein auf individuelle Fragen eigehender Touristenführer ist einfach durch nichts zu ersetzen.</p>
<p style="text-align: justify;">Der letzte Tag wurde dann ganz dem Strand gewidmet und obwohl es zum Baden leider noch zu kalt war, haben sich viele der Touristen mit Neoprenanzügen auf ihr Surfbrett geschmissen und von den Wellen gen Strand treiben lassen. Ich habe mich währenddessen &#8211; schon Pläne für die nächste Reise schmiedend &#8211; mit Erika, der Frau des Hostalbesitzers, über deren Heimatstadt Iquitos unterhalten und nachdem wir Kontaktdaten ausgetauscht hatten und die Tage darauf einige Telefonate führten, habe ich inzwischen schon Tickets und einen privaten und preisgünstigen Tourguide für Iquitos, die Hauptstadt des peruanischen Urwalds, gebucht.</p>
<p>Weitere Informationen: </p>
<ul>
<li><a href="http://jona.liebl.org/fotos/2009/Trujillo/">Fotoalbum zur Reise nach Trujillo</a></li>
<li>(es) <a href="http://www.huacas.com/" target="_blank">Informatinoen über die Huacas<a></li>
</ul>
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		<item>
		<title>Intermisión: Der leidige Kampf um Anerkennung</title>
		<link>http://jona.liebl.org/2009/10/26/intermision-4/</link>
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		<pubDate>Mon, 26 Oct 2009 05:19:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jona</dc:creator>
				<category><![CDATA[Intermisión]]></category>
		<category><![CDATA[Peru]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Südamerika]]></category>
		<category><![CDATA[Anerkennung]]></category>
		<category><![CDATA[Reparationen]]></category>
		<category><![CDATA[Sendero Luminoso]]></category>
		<category><![CDATA[Vergangenheitspolitik]]></category>

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		<description><![CDATA[Es ist wohl keine Binsenweisheit, dass auch die wahrhaftige Aufarbeitung der Vergangeheit eines Landes nicht nur hehrer Ziele und Absichtserklärungen bedarf, sondern vielmehr eines tatkräftigen Einschreitens für  eine umfassende Aufklärung und Aussöhnung. Gerade weil sich solche Prozesse meist über Jahre hinziehen, ist das größte Problem oftmals der fehlende politische Wille die zuvor eifrig geleisteten Versprechungen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Es ist wohl keine Binsenweisheit, dass auch die wahrhaftige Aufarbeitung der Vergangeheit eines Landes nicht nur hehrer Ziele und Absichtserklärungen bedarf, sondern vielmehr eines tatkräftigen Einschreitens für  eine umfassende Aufklärung und Aussöhnung. Gerade weil sich solche Prozesse meist über Jahre hinziehen, ist das größte Problem oftmals der fehlende politische Wille die zuvor eifrig geleisteten Versprechungen auch tatsächlich in die Tat umzusetzen. Eben jener politische Wille wird momentan in Peru in Frage gestellt, denn der Staat hat dem<em> Consejo de Reparaciones (CR) </em>zwar nicht offiziell den Geldhahn zugedreht, lässt die finanziellen Mittel momentan aber so spärlich fließen, dass ab November nur noch ein Sechstel der Mitarbeiter seinen Dienst tun kann.</p>
<p><span id="more-718"></span></p>
<p style="text-align: justify;">[See post to watch Flash video]
<p style="text-align: justify;">Der <em>Consejo</em> kann in der Folge also kaum noch seiner Aufgabe  nachkommen, als Anlaufstelle für die Registrierung der unter dem staatlichen Terror der 80er und 90er Jahre zu Opfern gewordenen Peruaner zu fungieren. Diese Registrierung als Opfer ist jedoch entscheidende Voraussetzung dafür, dass man bei dem in der Folge angesetzten <em>Plan Integral de Reparaciones (PIR)</em> auch tatsächlich Reparationszahlungen beantragen kann. Bisher haben jedoch nur 61.216 Peruaner registrieren lassen können. Fehlende Stellen zur Registrierung und schlechte finanzielle Ausstattung lassen nun umso mehr Zweifel aufkommen, ob unter diesen Umständen die vom <em>Consejo </em>geschätzte Zahl von 90.000 Registrierungen bis zum Jahresende noch erreichbar ist. Bei all diesen Zahlenspielen darf jedoch nicht vergessen werden, dass hinter jeder Zahl ein Mensch steht, dem somit nicht nur die Möglichkeit der finanziellen Entschädigung des zugefügten Leides genommen wird, sondern auch, dass das moralisch vielleicht noch wesentlich bedeutsamere, öffentliche und symbolträchtige Zugeständnis, in der Vergangenheit ein Opfer schwerer Menschenrechtsverletzungen des peruanischen Staates geworden zu sein.</p>
<p style="text-align: justify;">Während sich die Mitarbeiter des <em>Consejo </em> nun in einem verzweifelten Aufruf an Ministerpräsident Javier Velasquez Quesquén gewendet haben und am Montag in einer Pressekonferenz auf die Problematik aufmerksam machen wollen, wurde derweil nicht nur von der <em>Coordinadora Nacional de Derechos Humanos Perú (</em>CNDDHH)<em>, </em>sondern auch von dem peruanischen Schriftsteller und ehemaligen Präsidentschaftskandidaten <em>Mario Vargas Llosa</em> der politische Wille der Regierung García bemängelt, den Reparationsprozess auch wirklich voranzutreiben. Vielerseits wird auch bemängelt, dass durch diesen mangelnden politischen Willen viele der Opfer ihre verdienten Rechte der Anerkennung und Aufarbeitung gar nicht mehr erleben. So starben vor kurzem erst wieder zwei Mütter, die seit mehr als 25 Jahren in der von Anfang an für die Aufarbeitung der Verbrechen kämpfenden <em>Asociación Nacional de Familiares Secuestrados y Desaparecidos del Perú (ANFASEP) </em>aktiv waren, ohne jegliche Art von Entschuldigung oder Reparationen erhalten zu haben. Viele der Opfer leben weiterhin in teils extremer Armut während sie auf Reparationszahlungen warten müssen.</p>
<p style="text-align: justify;">[See post to watch Flash video]
<p>Es bleibt nur zu hoffen, dass die von der CNDDHH gestartete Kampagne &#8220;Señor Presidente, reparar es urgente&#8221; und der Arbeitskampf der Mitarbeiter des CR dafür sorgt, dass das Thema in der Öffentlichkeit in den nächsten Tagen breiter wahrgenommen wird, damit den Opfer nicht auch noch das wichtigste genommen wird: Die Anerkennung.</p>
<p>Weitere Informationen:</p>
<ul>
<li>(es) <a href="http://www.cnr.org.pe/nueva_web/nota.shtml?x=859" target="_blank">http://www.cnr.org.pe/nueva_web/nota.shtml?x=859</a></li>
<li>(es) <a href="http://cnr.org.pe/nueva_web/nota.shtml?x=622" target="_blank">http://cnr.org.pe/nueva_web/nota.shtml?x=622</a></li>
<li>(es) <a href="http://www.larepublica.pe/politica/23/10/2009/sostienen-que-urgen-reparaciones-economicas-individuales" target="_blank">http://www.larepublica.pe/politica/23/10/2009/sostienen-que-urgen-reparaciones-economicas-individuales</a></li>
<li>(es) <a href="http://www.peru.com/noticias/portada20091023/62125/Suspenderan-el-registro-de-las-victimas-del-conflicto-armado-por-falta-de-presupuesto" target="_blank">http://www.peru.com/noticias/portada20091023/62125/Suspenderan-el-registro-de-las-victimas-del-conflicto-armado-por-falta-de-presupuesto</a></li>
<li>(es) <a href="http://www.dhperu.org/campana.php?op=vercampana&amp;id=19" target="_blank">http://www.dhperu.org/campana.php?op=vercampana&amp;id=19</a></li>
</ul>
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